Dienstag, 17. Dezember 2019

Solidarität muss mehr sein als Humanität

Zum Internationalen Tag der menschlichen Solidarität am 20. Dezember

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte 2005 mit der Resolution 60/209 die Solidarität als eine der grundlegenden und universellen Werte bezeichnet, die den Beziehungen zwischen den Völkern im 21. Jahrhundert zugrunde liegen sollten. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, den 20. Dezember eines jeden Jahres zum Welttag der Solidarität auszurufen. Es ist
  • ein Tag, um unsere Einheit in der Vielfalt zu feiern;
  • ein Tag, um die Regierungen daran zu erinnern, ihre Verpflichtungen im Rahmen internationaler Abkommen einzuhalten;
  • ein Tag, um die Öffentlichkeit für die Bedeutung der Solidarität zu sensibilisieren;
  • ein Tag, um die Debatte über die Möglichkeiten zur Förderung der Solidarität bei der Verwirklichung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung, einschließlich der Beseitigung der Armut, anzuregen;
  • ein Aktionstag zur Förderung neuer Initiativen zur Beseitigung der Armut.

Die Wichtigkeit von internationaler Solidarität wird in politischen Reden immer wieder hervorgehoben. Es geht dabei hauptsächlich um humanitäre Hilfe, um Entwicklungszusammenarbeit und sonstige mildtätige Aktionen. Natürlich ist das Solidarität, und sie ist auch gut so. Nur ist das nicht genug. Wirkliche Solidarität muss mehr sein als das. Sie sollte ein stabiles System der globalen Gerechtigkeit und des Ausgleichs anstreben, in der humanitäre Hilfe nur noch in Ausnahmefällen nötig ist.


Die Mondialisten haben dazu eine Zukunftsvision: KOMPENSO

Das wäre dann auch im obigen Sinne eine Initiative zur Beseitigung der Armut. Es geht dabei nicht so sehr darum, ein Patentrezept für eine bessere Welt zu propagieren. Dafür ist die Thematik zu komplex. Die Menschheit braucht zum Überleben aber Ideen, auch wenn sie utopisch klingen. Die Umsetzung obligt dann wissenschaftlichen Experten und der Politik. Das ist eine Angelegenheit der Menschheit. Damit die Menschen dabei auch mitbestimmen können, brauchen wir die Globalisierung der Demokratie. Deshalb sollte jeder, der es noch nicht getan hat, als ersten Schritt die UNPA-Kampagne unterzeichnen. Oder hat jemand eine bessere Idee?

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