Donnerstag, 3. Dezember 2020

Die Theorie des Wandels von Demokratie ohne Grenzen

Democracie without Borders (DWB) ist eine international aktive NGO, mit Vertretungen in mehreren Ländern. Sie ist Tägerin der UNPA-Kampage (hier im Blog oft erwähnt) für eine parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen, hat eine Kampagne für eine UN-Weltbürgerinitiative gestartet und arbeitet an einer Plattform für globale Debatten, Abstimmungen und Wahlen. Auf diesen drei Arbeitsfeldern begründet, hat DWB nun eine Theorie aufgestellt:

Screenshot Spaghetti Image

DieTheorie des Wandels (PDF)

Es geht dabei um die Schaffung einer demokratischen Weltverfassung, mit einem gewählten Weltparlament, als Kernstück einer Weltorganisation, welche mit der notwenigen Souveränität zur Regelung von Angelegenheiten der Menschheit ausgestattet werden muss.

Diese Organisation sollte eine wirksame und universelle Autorität über die Regelung und Verwaltung von Fragen von globaler Bedeutung im besten Interesse der Menschheit und des Lebens auf der Erde haben. Unser Ziel ist eine föderale Verfassung auf der Grundlage des Subsidiaritätsprinzips, die die Zuständigkeiten auf die verschiedenen Regierungsebenen verteilt. Die Befugnisse des Weltparlaments und der Weltorganisation sollten sich auf globale Angelegenheiten beschränken, die nicht auf einer niedrigeren Ebene angegangen werden können.“

Das Ziel soll mit Zwischenschritten bis 2045, zum 100jährigen Jubiläum der UNO, erreicht werden. Laut einer Umfrage scheint die Zeit dafür günstig zu sein, diesen Weg jetzt zu beginnen. Mehr dazu in einem Artikel von Andreas Bummel im DWB-Blog.

Zur Umsetzung der Theorie des Wandels strebt Demokratie ohne Grenzen den Aufbau einer starken globalen Organisation mit nationalen Kapiteln an. Wir bilden und beteiligen uns an Koalitionen und Kampagnen mit gleichgesinnten Partnern, um die Wirkung unserer Arbeit zu verstärken. Wir verpflichten uns zu einer ständigen Überprüfung und Anpassung unseres Ansatzes.“

Das klingt alles sehr ambitioniert. Wie jede Theorie muss sich auch die „Theorie des Wandels“ in der Praxis bewähren. Vielleicht können die Jungen Weltföderalisten dabei helfen. Dort wird aktuell über den Ansatz einer zukünftigen Bewegung für Weltföderalismus diskutiert.

 

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