Sonntag, 17. Januar 2021

Zum Weltreligionstag – das Potential erkennen

Über den Ursprung des Weltreligionstages, der heute am 17. Januar gefeiert wird, hatte ich schon letztes Jahr einiges geschrieben. Nach wie vor üben Religionen einen starken Einfluss auf einen Großteil der Menschheit aus. Das Spektrum reicht von unduldsamem Fanatismus bis hin zu selbstlosem Altruismus.

So wie die Welt sich ständig verändert, verändern sich auch die Religionen. Was gestern als unerträgliche Tyrannei erschien, kann sich heute segensreich auswirken. Für die guten Seiten der Religionen und ihre positiven Gemeinsamkeiten steht der Weltreligionstag. Siehe dazu die Enzyklika Fratelli tutti von Papst Franziskus.

Es gibt eine Reihe interreligiöser Organisationen, die sich spezell mit den positiven Gemeinsamkeiten der Religionen beschäftigen, für deren Stärkung einsetzen und über nationale Sektionen wie auch örtliche Gruppen in zahlreichen Länder verfügen. Hier möchte ich einige nennen:

Religions for Peace

United Religions Initiative (URI)

Parliament of the World's Religions

Auch möchte ich an die kommende Woche der interreligiösen Harmonie vom 1. bis 7. Februar erinnern, an der unsere kleine Gruppe von Mondialisten mit einer speziellen Internet-Aktion teilnehmen wird.

Als Weltbürger und Weltföderalisten sollten wir das positive Potenzial der Religionen erkennen und nutzen. Es wäre eine lohnende Aufgabe, die oben genannten, über das Internet leicht erreichbaren und in den sozialen Medien gut vernetzten interreligiösen Organisationen vom Vorteil des Weltföderalismus zu überzeugen. Ihr Einsatz für eine demokratische Weltunion wäre von beachtlichem Wert.


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