Montag, 1. Februar 2021

1. bis 7. Februar – Weltwoche der interreligiösen Harmonie

Die World Interfaith Harmony Week wurde 2010 von S.M. König Abdullah II. von Jordanien in der Generalversammlung der Vereinten Nationen vorgeschlagen und am 20. Oktober 2010 mit der Resolution 65/5 einstimmig angenommen. Seit dem wird jährlich die erste Woche im Februar als Weltwoche der Harmonie zwischen den Religionen begangen.



Die Weltwoche basiert auf der im Jahr 2007 ins Leben gerufenen Initiative The Common Word. Sie rief muslimische und christliche Führungspersönlichkeiten dazu auf, einen Dialog zu führen, der auf zwei gemeinsamen religiösen Grundgeboten basiert: Gottesliebe und Nächstenliebe. Die beiden Gebote sind das Herzstück der drei monotheistischen Weltreligionen und bieten daher eine solide theologische Grundlage. Die World Interfaith Harmony Week erweitert die zwei Gebote um die "Liebe zum Guten und die Liebe zum Nächsten". Diese Formel schließt alle Menschen ein, die guten Willens sind. Sie schließt diejenigen ein, die einem anderen Glauben angehören oder keinen Glauben haben.

Es wird für eine Woche im Jahr eine Plattform geboten, auf der alle interreligiösen Gruppen und andere Gruppen guten Willens der Welt zeigen können, was für eine lebendige Bewegung sie sind. Die Veranstaltungen, die von diesen Gruppen organisiert werden, ermöglichen es, sich gegenseitig kennenzulernen und die Bewegung zu stärken. Es ist zu hoffen, dass alle Menschen guten Willens erkennen können, wie die gemeinsamen Werte, die sie vertreten, die Unterschiede, die sie haben, bei weitem überwiegen, und so einen starken Antrieb für Frieden und Harmonie in ihren Gemeinschaften bieten.

Die Mondialisten beteiligen sich in diesem Jahr erstmals an der Weltwoche mit einem Appell an die Gläubigen aller Religionen der Welt. Unter dem Motto „Gott zu beleidigen ist unmöglich“ wird das Problem der Blasphemie, das nicht selten zu gewaltsamen Reaktionen führt, thematisiert. Der Aufruf wurde bei Change-org veröffentlicht und kann von jedem unterstützt werden. Kurzlink zum Appell:

http://chng.it/znJpmMgsjf

 

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